Wohl unikales Konvolut zur Eisenbahngeschichte des Burgenlands und Westungarns, 1872-1913

[KONVOLUT VON 6 SCHRIFTEN DER RABB-ÖDENBURG-EBENFURTER EISENBAHN. Budapest, Györ und Pécs: 1872-1913.

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[KONVOLUT VON 6 SCHRIFTEN DER RABB-ÖDENBURG-EBENFURTER EISENBAHN. 1. Concessions-Urkunde (dt. u. ungar., 1873, m. Anhang), 1891) 2. Statut (ungar., o. J. [ca. 1895]) 3. Gehaltsschema (ungar., 1895) 4. Pensionierungsvorschriften (ungar., 1895). 5 u. 6. Dienstvorschriften (ungar., 1892 u. 1913)]. Budapest, Györ und Pécs: Selbstverlag bzw. Pécser Druck- u. Verlags AG (J. Wilckens [Budapest], Surány [Györ]) 1872-1913.

Kl.-8°. 72 [6]; 28; 32; 40; 32 [2]; 40 Seiten. Privater Lederband mit dekorativem Rückengoldtitel (1-5) bzw. originale Broschur mit schwarzem Umschlagtitel (6).

Konvolut von 6 frühen Publikationen der Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn [Győr-Sopron-Ebenfurti Vasút, heute GYSEV], eine wohl unikale Sammlung mit Drucken zur frühen Eisenbahngeschichte des historischen Burgenlandes und Westungarns.

Inhalt: Darunter befindet sich auch der 72-seitige Gesetzesartikel mit der Konzessions-Urkunde an den Bankier Viktor Freiherr von Erlangen, der im Oktober 1872 vom K. u. k. Reichsrat die Erlaubnis „zum Baue und Betriebe einer Locomotiv-Eisenbahn“ erhielt, „welche Eisenbahn aus dem Raaber Bahnhofe der priv. Staats- oder der ungarischen Westbahn auszweigend, über Csorna, Kapuvár, Zinkendorf, Oedenburg gegen Ebenfurt zu, bis zur Landesgrenze [d.i. Neufeld an der Leitha (Lajtaújfalu), DJ] sich erstreckt.“ (S. 5) Infolge der Wirtschaftskrise von 1873 verzögerte sich der Ausbau allerdings, weshalb das erste Teilstück der Raaber-Bahn von Győr nach Sopron erst Anfang 1876 eröffnet werden konnte. Weiters eingebunden bzw. beiliegend sind 5 ungarische Dienstreglements bzw. Schriften für Bedienstete betreffs Gehalts- und Pensionierungsvorschriften aus den Jahren 1892-1913.

Erhaltung: Der private Ledereinband ebenso wie die Broschur fachkundig restauriert, die Decken stärker fleckig sowie durchgehend berieben und bestoßen, einige der Schriften mit Randeinrissen, stellenweise Unterstreichungen, das Papier teils gebräunt.

Seltenheit: Gemäß WorldCat und KVK ist kein weiteres Exemplar der gedruckten Konzessions-Urkunde bekannt, zudem gemeinsam mit den 5 weiteren Schriften um ein wohl unikales Konvolut.

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