Vrieslanders pointillistische Zeichnungen, an Stefan Zweig gewidmet, 1914

John Jack VRIESLANDER: ROSE MIRLITON. Zwanzig Photolithographien nach Tuschfederzeichnungen. Mit eh. Widm. d. Verf. an Stefan Zweig. Leipzig: [1914].

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J.[ohn] J.[ack] VRIESLANDER [d.i. Hans Zarth]: ROSE MIRLITON. Zwanzig Photolithographien nach Tuschfederzeichnungen. Leipzig: Kurt Wolff Verlag (H. F. Jütte, Fotolith.), o. J. [1914].

2°. [2 Bl. (Titel u. Druckverm., als Bogen)], [20 Taf.] Buch- und Klischeedruck, lose Blätter in der originalen Halbleinenmappe des Verlags mit schwarzem Deckeltitel und drei Klappen.

Mappe mit teils grotesken, pointillistisch und entfernter auch von den Arbeiten Aubrey Beardsleys inspirierten Bildtafeln nach Tuschfederzeichnungen des deutschen Grafikers, Illustrators, Zeichners und Ex Libris-Künstler John Jack Vrieslander, eigentlich Hans Zarth, einem Gründungsmitglied der "Künstlergruppe Dachau". Das Mappenwerke erschien in einer einmaligen Auflage von 1050 im Druckvermerk händsich nummerierten Exemplaren, wovon die Nrn. 1 bis 50 als Vorzugausgabe auf Japan-Papier abgezogen wurden. Vorliegendem Exemplar ist die Nr. 318 zugeordnet.

Mit eh. dreizeiliger Widmung des Künstlers an Stefan Zweig auf dem Innenspiegel des Vorderdeckels: "Herrn Stefan Zweig / in Verehrung / J. J. Vrieslander". Zweig und Vrieslander waren im Jahr 1904 Beiträger für Gustav Meyrinks in Wien herausgebrachter Zeitschrift »Der liebe Augustin«.

Der Vorderdeckel der Mappe etwas aufgewellt, die Klappen an den Falzen stellenweise leicht eingerissen, Mappenrücken innen fachkundig verstärkt, einige der Tafeln mit leicht sichtbaren Lichträndern und geringfügig stockfleckig.

Thieme/Becker, Bd. 34 (1940), S. 346 zit. WBIS/DBA (Vrieslander).

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Weight 4 kg