Über die Kunst des Problemschachs, 1806

Joseph DOLLINGER: EIN HUNDERT ZEHEN GANZ NEU ZUSAMMENGESETZE SCHACH-END-SPIELE… Mit einer Kupfertafel [Schachbrett]. Wien: 1806.

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Joseph DOLLINGER: EIN HUNDERT ZEHEN GANZ NEU ZUSAMMENGESETZE SCHACH-END-SPIELE. Dann vier und zwanzig verschiedene Arten, den Springer durch alle Felder hin und zurück zu spielen, ohne ein Feld doppelt zu berühren. In zwei Abtheilungen mit einer Kupfertafel [Schachbrett]. Wien: Anton Pichler 1806.

8°. [1 Bl. (Kupfertaf.)], [nicht num. Ss. 1-2 (Tit. d. 1 Abt.)], Ss. 3-60; [nicht num. Ss. 1-2 (Tit. d. 2. Abt.)], Ss. 3-58, [nicht num. Ss. 59-60 (Tit.)], Ss. 61-84 [2 Bll. (Errata, Anm. f. d. Buchbinder)]. Kupferstich und Buchdruck, in der mit Faden gehefteten, originalen Interimsbroschur aus Kleisterpapier in hellen Brauntönen.

Einzige Ausgabe dieses bedeutenden Werks über die Kunst des Problemschachs, mit Endspielstellungen in algebraischer Notation. Enthalten sind auch Rösselsprünge. Über den Verfasser, Joseph Dollinger, ist weiter nichts bekannt, als seine auf dem Titelblatt gedruckte Berufsbezeichnung als „k. auch k.k. Oberhofpostamts-Verwaltungsadjunct“.

Zustand: Rücken der Interimsbroschur mit Fehlstellen am oberen und unteren Rand, die Ecken aufgebogen und die Kanten stellenweise mit kleinen Randeinrissen, sonst solides, breitrandig auf festem Bütten gedrucktes Exemplar. Auf dem letzten Blatt verso befindet sich eine mit Tinte geschriebene, dreizeilige philosophische Sentenz über den Wert der „Selbstbeherrschung“.

Seltenheit: Dollingers »Schach-Spiele« wurden und werden im Handel selten angeboten. Gemäß JAP und APO sind in den letzten 40 Jahren lediglich vier Exemplare versteigert worden (2012, 2004, 1997, 1992).

Literatur: Linde-N. 2161; A. van der Linde II, 93; Jackson/Keen, Allen Collection, p. 25; Schmid, Literatur des Schachspiels, 1847, S. 163.

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