Seltenes und Kurioses zu Goethes Faust

ZOÏLOTHERSITOMASTIX [d.i. Hugo MELTZL VON LOMNITZ]. Phrontisterium Faustinum. Goetheopolis [Bistritz, Siebenbürgen]: 1895.

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ZOÏLOTHERSITOMASTIX [d.i. MELTZL VON LOMNITZ, Hugo]. Phrontisterium Faustinum. Das Goldene Buch der Fausterklaerer. Ein aristophanischer Literaturscherz. Zweite fast unveränderte Auflage nebst Vorwort und Ergänzung. Goetheopolis [Bistritz, Siebenbürgen]: [Buchhandlung Carl Binder (Csallner)] 1895. Gr.-8°. [2 Bll., eingelegt], 30, [2] Ss. Hellbraune Broschur mit Klappen und rot-schwarzem Umschlagtitel.

Eines von nur 90 (wovon 50 für den Buchhandel bestimmten) Exemplaren dieses in Versen verfassten Kommentars zu Goethes Faust II aus der Feder des siebenbürgisch-sächsischen Literaturhistorikers und seinerzeitigen Rektors der Universität Klausenburg (Kolozsvár, Cluj-Napoca). Der Autor, auch als früher Übersetzer von Lyrik der Rom und von Werken des ungarischen Nationaldichters Petöfi in Erscheinung getreten, stellt sein Elaborat im Vorwort mittels folgendem Motto in ein (selbst-)ironisches Licht: "...das Gedicht kommentieren, heisst: das Gedicht nicht verstahn!".

Ein zweites Exemplar der Titelei liegt lose bei. Umschlagrücken und Rand professionell restauriert und ergänzt, innen stellenweise mit kleinen, leicht sichtbaren Stockflecken, insgesamt gut erhaltenes Exemplar dieses raren Kleinods unter den Goetheana, lt. KVK un OCLC weltweit in nur drei Bibliotheken (Weimar, SB Braunschweig, UB Yale) nachweisbar und gemäß APO in den letzten Jahrzehnten auch auf Auktionen nicht mehr aufgerufen.

Goethe-Jahrbuch 18 (1897), S. 320; ÖBL zit. SOBA 1 0287 091 bzw. Myß 1993 zit. SOBA 1 0287 091 (Meltzl).

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