Seltener Jahrgang für das Schaltjahr 1832 des amtlichen österreichischen Kalenders

OESTERREICHISCHER SCHREIB-KALENDER AUF DAS JAHR NACH DER GEBURT JESU CHRISTI 1832 (…) Wien: S.a. [1831].

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OESTERREICHISCHER SCHREIB-KALENDER AUF DAS JAHR NACH DER GEBURT JESU CHRISTI 1832, welches ein Schaltjahr von 366 Tagen ist. Enthält alle nöthigen Kalender- und Witterungs-Anzeigen, die Scala, Stämpeltare, nützlichen Wirthschafts- und Interesse-Tabellen, Normatage, Entfernung der vornehmsten Städte von Wien, Verzeichnis der österreichischen, böhmischen und siebenbürgischen Jahrmärkte, Abgang und Ankunft der Deligence-, Eilpost- und Brancard-Wägen, und der reitenden Post. Mit gestoch., zweifarbigem Titelblatt unter Verwendung des kaiserl. Wappens mit Doppeladler (Franz I.) Wien: Bey L.[eopold] Grund, k. k. priv. Buchdrucker, am Stephansplatze neben dem Bischofhofe, s.a. [1831].

Lex-8°. 20 Blätter, wovon 16 bogensignert [A-D4] und doppelseitig bedruckt, sowie 6 leer für Notizen zwischengebunden. Interimsbroschur mit schmalem, grauem Papierrücken.

Seltener Jahrgang für das Schaltjahr 1832 des amtlichen österreichischen Kalenders.

Inhalt: Das zur besseren Übersicht in schwarz und rot gedruckte Diarium enthält für jedes Monat eine nach Tagen senkrecht angeordnete Tabelle mit Namenstagen und Tierkreiszeichen, sowie Wettervorhersagen und Bibelstellen für jede Woche, dazu einen Mondkalender und „Bauernregeln“. Vorangestellt ist eine Aufstellung der „Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers und Höchstdesselben Familie.“ Die Abfahrts- und Ankunfstabellen der Postkutschen für Personen, Postsendungen und Waren weisen Wien als zentralen Verkehrsknotenpunkt aus.

Gedruckt wurde der kompakte Kalender von Leopold Grund, dessen Vorfahren seit 1781 am Wiener Stephansplatz eine Buchhandlung und Buchbinderei betrieben und 1783 auch ein Druckerprivileg erhielten. Der amtliche »Österreichische Schreib-Kalender« erschien in dieser Form seit 1791 mit verschiedenen, zumeist Wiener Druckvermerken (u.a. Christian Großer, Anton Strauß; Bernhard Phillip Bauer, dessen Offizin die Familie Grund übernahm; Bauer & Dirnböck und Josef Schwarzbach).

Erhaltung: Titelblatt mit Stempelmarke, die zum Verfertigen von Notizen eingehängten 6 leeren Blätter zumeist mit hs. Einträgen mit Tinte, eines davon mit kleinem Ausriss, einige Blätter etwas berieben, stock- und schmutzfleckig und mit kleinen Randeinrissen, insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Seltenheit: Gemäß OBV lässt sich vorliegender Jahrgang des Kalenders in keiner einzigen österreichischen Bibliothek nachweisen.

Literatur: Durstmüller I, S. 231f.

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