Reich illustriertes Handbuch zur »Maurerkunst«, 1814

Franz SAX: DIE MAURERKUNST. (= Ders.: Bau-Technologie und Bau-Oekonomie… 2 Bd. v. 4). Mit Titelkupfer und 122 (eig. 127) Illustr. auf 8 mehrf. gefalt. Kupfertaf. Wien: 1814.

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Franz SAX: DIE MAURERKUNST. (= Ders.: Bau-Technologie und Bau-Oekonomie, oder faßliche Belehrung über alle bey einem Gebäude nothwendigen Materialien, und deutliche Beschreibung der practischen Handgriffe, Werkzeuge, Vortheile und Belehrungen bey der Maurer-, Zimmermanns-, Stuckaturarbeiter-, Steinmetz-, Tischler- und Schlosserkunst. Für angehende Architecten, Ingenieurs, Bau-Oeconomen und Cameralisten... 2 Bd. v. 4). Mit in Kupfer gestochenem, illustriertem Titel und 122 (eig. 127, weil 5 doppelt nummerierten) Illustrationen auf 8 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. Wien: Anton Doll 1814.

Lex.-4°. [1 Bl. (Front.)], [nn. S I-II (gedr. Titel)], [(nn. S. III (Vorrede), S. IV (Vorrede), [nn. S. 1 (Textanfang)], Ss. 2-111 (Text), [nn. S. 112 (Inhaltsverz.)]; 8 Falttaf. Zeitgenössische hellgraue Interimsbroschur.

Erste Ausgabe dieses reich illustrierten Handbuchs zur »Maurerkunst« von Franz Sax, erschienen als zweiter Teilband der vierbändigen »Bau-Technologie und Bau-Oekonomie“, hier mit allen, diesem Teilband zugehörigen Kupfertafeln.

Das alle Bereiche des damaligen Bauwesens gründlich umfassende Werk wurde auch in einer fünfteiligen Variante mit vier Textbänden und einem separaten Tafelband angeboten. 1842/43 erschien bei Lechner in Wien dann eine zweite, von Josef Mathias Häckel bearbeitete und vermehrte Ausgabe, ebenfalls in 4 Bänden.

Der hier vorliegende, thematisch abgeschlossene Band zur „Maurerkunst“ behandelt Baumaterialien (Ziegel, Bruchsteine, Sandstein), die Gründung, das Errichten eines Gerüsts, den Bau von Gewölben, Gesimsen, Rauchfängen und Kaminen, das Setzen von Herden und Öfen, sowie die Errichtung von Stiegen. Besonderes Augenmerk richtet der als „k.k. Hofbaubuchhaltungs- und Rechnungsrats“ tätige Autor im abschließenden Kapitel auf die Kalkulation von Bauvorhaben.

Rücken der Interimsbroschur mit Fehlstellen, ein auf der Innenseite des Umschlags zwecks Konsolidierung zusätzlich aufkaschiertes Papier sowie die letzten 2 Blätter rechts unten mit Wasserflecken, Umschlag, Titelei und einige Tafeln gering finger- bzw. schmutzfleckig, sonst sauberes, unbeschittenes und daher breitrandiges Exemplar.

Obschon in institutionellen Beständen nicht selten (das OBV weist für österr. Bibliotheken z.b. 5 Exemplarsätze aus), werden auch Einzelbände des Werks äußerst selten angeboten. Gemäß JBP, JAP und APO wurde seit 1906 lediglich ein einziges vollständiges Exemplar versteigert; ein zweiter Eintrag betrifft einen zurückgegangenen unvollständigen Tafelband.

Engelmann, Bibliotheca mechanico-technologica, 2. Aufl. (1844), S. 222; Wurzbach, Bd. 29 (1875), S. 4 (Sax).

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