Löwingers Volksstück »Peterls Brautfahrt«, Soufflierbuch und Strichfassung, 1934

Paul LÖWINGER: PETERLS BRAUTFAHRT. Soufflierbuch und Strichfassung mit zahlr. Anm. u. Streichungen. Wien: o. J. [um 1934].

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Paul LÖWINGER: PETERLS BRAUTFAHRT. Ein lustiges Volksstück in 4 Akten. Soufflierbuch und Strichfassung mit zahlreichen hs. Korrekturen und Streichungen mit rotem Farbstift und Bleistift. [Beiliegend: »Duett«. Einseitig ms. beschriebenes Blatt mit hs. Korrekturen.] Wien: Theaterverlag Löwinger o. J. [um 1934].

4°. [4 nicht nummerierte Seiten (Vortitel-, Titelblatt)], 63 [3] Seiten. Hektografiertes Typoskript, mit 3 Klammern geheftet im Originalumschlag des Verlags mit rot-schwarz bedrucktem und maschinschriftlich betiteltem Titelschild.

Soufflierbuch und Strichfassung mit zahlreichen hs. Anmerkungen und Streichungen dieses „Volksstücks“ des Stückeschreibers und Schauspielers Paul Löwinger (1904-1988) aus dem familiengeführten Theaterunternehmen »Bauerntheater Löwinger«.

Inhalt, Ausgabe: Das in einem „österreichischem Alpendorf“ der „Gegenwart“ (dramatis personae) angesiedelte Stück entstand um 1934, als die seit 1892 als Wandertheater durch Nieder- und Oberösterreich tingelnde Löwinger-Bühne im Wiener »Favoritner Colosseum« bereits eine eigene fest Bühne bezogen hatte. Gleichzeitig betrieb das Familienunternehmen in der Mariahilfer Straße auch einen Theaterverlag, der u.a. die Bühnenmanuskripte der hauseigenen Produktionen wie vorliegender herausbrachte.

Erwähnung fand »Peterls Brautfahrt« erstmals im Jahr 1934 in der Zeitschrift »Bote von der Ybbs« (9.2.1934, S. 5), welches Blatt im Radio-Programm für den 17. Februar 1934 die Ausstrahlung wohl einer Hörspiel-Fassung ankündigte. Am 31. Jänner 1946 erlebte das Stück dann an der Wiener Volksbühne in der Wiener Gumpendorfer Straße unter der Regie von Georg Andersch seine erste Aufführung nach dem Krieg. 1947 schließlich wurde »Peterls Brautfahrt« neuerlich für den Hörfunk adaptiert und am 20.7. d. J. vom ORF-Radio ausgestrahlt.

Erhaltung: Umschlagrücken mit Fehlstellen, Umschlag stellenweise fleckig, einige Seiten – auch des Buchblocks – mit Randeinrissen und aufgewellt, Papier gebräunt, sonst ist vorliegendes gut erhalten.