Illustrierter Reisebericht einer österr. Pilgerkarawane in Palästina, 1894

Friedrich ENDL: BILDER UND SKIZZEN AUS EGYPTEN UND PALÄSTINA. Mit 31, großteils ganzs. fotograf. Abb. Wien: 1894.

Out of stock

Friedrich ENDL: BILDER UND SKIZZEN AUS EGYPTEN UND PALÄSTINA VON DER ÖSTERREICHISCHEN PILGERFAHRT NACH DEM HEILIGEN LANDE IM FRÜHJAHR 1894. Heimgebracht von P. Friedrich Endl, Capitular des Benedictiner-Stiftes Altenburg (Niederösterreich). Mit einem klischierten Fotoporträt von Bischof Franz Albin Symon auf einer Tafel aus Kunstdruckpapier als Frontispiz und 30, wovon 21 ganzseitigen klischierten fotografischen Abbildungen im Text. Wien: Selbstvlg. d. Verf. („Austria“, Franz Doll) 1894.

8°. 260 [2 (Illustrationsverz., Errata)] Seiten. Buch- und Klischeedruck, mittels Fadenheftung und Klebebindung in der originalen minzgrünen Broschur mit schwarz-rotem, verziertem Umschlag- und Rückentitel.

Erste und einzige Ausgabe dieses ausführlichen, reich illustrierten Reiseberichts des u.a. in Stift Altenburg wirkenden Benediktiners, Schriftstellers und Waldviertler Heimatforschers Friedrich Endl, der als Teil einer Karawane unter Leitung des polnischen Erzbischofs Franciszek Albin Symon im Frühjahr 1894 eine Pilgerfahrt nach Palästina und Ägypten unternahm.

Fotos: Die Abbildungen zeigen (der Reiseroute folgend) u.a. Wallfahrtsorte, Baudenkmäler oder Landschaften in Alexandria, Jerusalem, Bethlehem, St. Johann (Geburtsort von Johannes dem Täufer), Bethanien, Emaus, Nazareth, Tiberias, Kafarnaum, Port Said, Kairo und diverse altägyptische Stätten entlang des Nils. Seinem Vorwort stellt der Verfasser ein nota bene nach, wonach der Großteil der mittels Klischees abgebildeten Fotos Originalaufnahmen darstellen, die er teils als Abzüge aus dem Jerusalemer Atelier Bruno Hentschel (Jerusalem) erworben hatte, teils vom damaligen deutschen Prediger in Alexandria, Pater Burchhard (sic!) Göser bzw. von „Ingenieur Moeller und Professor Mayr vom Wissenschaftlichen Club in Wien“ zur Verfügung gestellt bekommen hatte.

Zustand: Umschlag stellenweise leicht stock- und fingerfleckig, Papier etwas gebräunt, sonst sehr gut erhaltenes, großteils unaufgeschnittenes und daher ungelesenes Exemplar dieses seltenen Pilgerberichts.

Quelle: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 3, 1956), S. 248f. (Endl)