Goethe, Gott, die Welt und die Ernst Ludwig-Presse, 1 von 30 Exemplaren

Johann Wolfgang GOETHE: GOTT UND WELT VON GOETHE. (= Die Bücher der Ernst Ludwig-Presse, 21). Darmstadt: Ernst Ludwig-Presse, Januar 1913.

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Johann Wolfgang GOETHE: GOTT UND WELT VON GOETHE. (= Die Bücher der Ernst Ludwig-Presse, 21). Darmstadt: Ernst Ludwig-Presse, Januar 1913.

8°. 64 Seiten [2 nicht num. S. (flieg. Vorsatz), [nicht num. S. 1-4 (Titel, Anfangsgedicht], num. S. 5-58, [2 nicht num. Ss. (Druckverm.)], [2 nicht num. S. (flieg. Vorsatz)]. Originaler schwarzer geglätteter Kalbslederband von Ernst Rehbein mit vergoldeten Deckeltitel, Kopfgoldschnitt und weißem Lesezeichenband.

Eines von nur 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe dieser auf 100 Exemplare limitierten bibliophilen Ausgabe von 22 lyrischen Texten des »Dichterfürsten«. Als 21. Druck der Darmstädter Ernst Ludwig-Presse wurde der Titel in der eleganten Korpus Helga-Antiqua breitrandig, sowie mit großzügigem Zeilenabstand gesetzt, die Exemplare der tirage de tête auf elfenbeinfarbenes starkes Japan-Papier gedruckt, von Ernst Rehbein (der hier nicht signiert hat) händisch mittels acht Rückenstichen in geglättetes und schwarz gefärbtes Kalbsleder gebunden und ursprünglich im Pappschuber ausgeliefert (sh. Jos. Baer & Co., Auktion I (1930), Pos. 361, zit. JBP). Berthold Neidhardt Jr., Kat. 18 (1931), Pos. 218, nennt zusätzlich eine Bindung in Saffianleder. Die restlichen 70 Exemplare hat man auf kräftigem Old Stratford-Bütten abgezogen und mittels Faden in einen flexiblen Ganzpergament gebunden, der ebenfalls mit Schuber ausgeliefert wurde. Von dieser Einbandvariante sind auch von der Kleukens-Binderei signierte, sowie mit Vergoldungen und aufgemalten Verzierungen veredelte Exemplare bekannt.

Erhaltungszustand: Einbandleder an den Kapitale, Ecken und Kanten geringfügig bestoßen, Einbandecken stellenweise berieben, sonst gut erhaltenes Exemplar.

Provenienz: Exemplar von Karl Susich de Horvát Kécsa, k.u.k. ungarischer Notar, mit dessen lithografiertem, wappengeschmücktem Ex Libris, das auf den Vorderspiegel montiert ist.

Seltenheitheit: WordCat/OCLC, KVK, viaLibri Librairies und Google lokalisieren weltweit lediglich 7 Exemplare in institutionellen Beständen, wobei keines davon als Vorzugsexemplar ausgewiesen ist (ULB Darmstadt; Deutsches Literaturarchiv, Marbach (2 Ex., davon eines v. Anton Kippenberg); SLUB Dresden; Württembergische LB, Stuttgart (2x, Legat Hans Calwer); Columbia University, New York). Die 30 Exemplare der tirage de tête sind seit jeher äußerst gesucht, und wurden davon laut Jahrbuch der Auktionspreise (hier konsultiert von 1980ff.) und Auktionspreise online (ca. 1988ff.) in den letzten knapp 40 Jahren höchstens 10 versteigert (2015 (3 Ex, darunter Ex. v. Hans L. Merke), 2014, 2012 (Ex. v. Lucy Spiegl), 2008, 2005, 2003, 2002, 1985.

Literatur: Rodenberg I, S. 75, Sarkowski 586 (nennt nur Einbandvarianten in Leder und Kalbsleder); 21; Stürz 21; Schauer II, 64.

Additional information

Weight 1 kg