Gerold’s seltene Abhandlung über die Amaurose, 1846

GEROLD, [Jacob] Hugo: Die Lehre vom schwarzen Staar und dessen Heilung. Mit einer gefalt. Taf. beinhaltend 7 Illustr. im Holzschnitt. Magdeburg: Rubach (Falckenberg) 1846.

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GEROLD, [Jacob] Hugo: Die Lehre vom schwarzen Staar und dessen Heilung. Nach eignen Erfahrungen am Krankenbette und pathologisch-anatomischen Untersuchungen für practische Aerzte bearbeitet. Mit einer gefalt. Taf. beinhaltend 7 Illustr. im Holzschnitt. Magdeburg: Rubach (Falckenberg) 1846. 8°. [Titelbl., Widmungsbl.], VIII, [Zwischentitelbl.], 377, [1] S. Pappband d. Zt., überzogen mit geädertem Kleisterpapier in Grautönen sowie ornament. Rückengoldtitel auf Lederschildchen.

Erste und einzige Ausgabe dieser Schrift über die vollständigste Form der Blindheit, die Amaurose, aus der Feder des als Arzt in Aken a. d. Elbe und in Delitzsch bzw. als Prof. an der Universität Giessen wirkenden Ophtalmologen und Verfassers medizinischer Fachbücher Jacob Hugo Gerold (eig. Gerson, 1814-98). Von der Fachwelt für eigentümliche Begrifflichkeiten, die Gerold als „umfassende Kritik an der Nomenklatur“ verstand, gescholten, legte Gerold in diesem Werk seine Vorstellungen über die „Vollblindheit“ dar und schlug auch Behandlungen vor.

Einband stellenw., insb. an den Ecken und Kanten berieben und bestoßen, Hinterseite des Titelbl. Mit Stempel der „Med. Chirurg. Gesellschaft zu Donaueschingen“, Titelei etwas stärker, Schnitt gering fleckig, insgesamt gut erhaltenes Ex. dieses vollständig mit der Tafel raren Buchs, bei deutschsprachigen Nachkriegsauktionen bisher nur zwei Mal angeboten.

ADB 49 (1904), S. 315; Becker Collection 151.1 zit Hirsch II, 727; Hirschberg §498.

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