Erste amtliche Ausgabe der ersten gesamtösterreichischen Gesetzes zum Bergbau, 1854

ALLGEMEINES BERGGESETZ FÜR DAS KAISERTHUM OESTERREICH vom 23. Mai 1854. Amtliche Handausgabe. Wien: 1854.

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ALLGEMEINES BERGGESETZ FÜR DAS KAISERTHUM OESTERREICH vom 23. Mai 1854. Amtliche Handausgabe. Wien: Aus der kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei 1854.

8°. 92, XLIV (Reg.) Seiten. Schwarzer Kalikoband der Zeit mit Deckelillustration und Rückentitel in Goldprägung, blindgeprägten Zierrahmen mit floraler Ornamentik auf Deckeln, sowie Vorsätzen aus mehrfarbigem, gewachstem Steinmarmorpapier.

Erste Ausgabe der ersten gesamtösterreichischen Gesetzes zum Bergbau, hier im schmucken zeitgenössischen Einband mit goldgeprägter Deckelillustration unter Verwendung des bergmännischen Leitspruchs „Glück Auf“.

Inhalt: Mit dem Berggesetz von 1854 verstaatlichten Kaiser und Parlament den Bergbau der Habsburgermonarchie und ersetzten damit die teils bereits über Jahrhunderte gültigen Bergordnungen zahlreicher Feudalherren und Städte, die damit ihrer Priviliegien verlustig gingen. Den ersten Teil der Publikation bildet der Gesetzestext in 286 Paragraphen, den zweiten Teil ein systematisches alphabetisches Register über 44 Seiten zur inhaltlichen Erschließung desselben. Noch im selben Jahr sollte die Staatsdruckerei auch noch ein Band mit den am 25. September erlassenen „Vollzugs-Vorschriften“ sowie zugehörigen Formularen verlegen.

Erhaltung: Goldprägung auf Vorderdeckel geringfügig berieben, das Papier mit vereinzelten Stockflecken, sonst wohlerhaltenes Exemplar in einer hübschen, inhaltsbezogenen Einbandgestaltung.

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