Entzückend illustrierte private Kinderfibel, mit Feder in Tusche gezeichnet, 1867

KINDERFIBEL. [Manuskript mit Feder in Tusche. 42 Tuschzeichnungen mit Merksprüchen, 21 Initialen sowie 2 Titelblätter.] 1867.

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KINDERFIBEL. Eigentum des kleinen Eduard Neblinger. Weil er brav war, zu seinem Namenstage. (…) Lehrreiche Bildlein mit anmutigen Verslein versehen für die zartere Jugend (…) Mit besonderer Berücksichtigung bildlicher Einfalt und Harmlosigkeit dargestellt von Einem familienvater aus Amerika. [Manuskript mit Feder in Tusche. 42 Tuschzeichnungen mit Merksprüchen, 21 Initialen sowie 2 Titelblätter.] O.O.[„Amerika“], 15. März 1867.

21:17,5 cm. 3 gefalzte lose Blätter aus crémefarbenen Vergé-Papier, wovon 9 Seiten beschrieben und illustriert.

Sorgfältig, mit kundiger und sicherer Hand mittels Feder in Tusche ausgeführte private Kinderfibel, die entzückenden Illustrationen mit gereimten Merksprüchen versehen.

Inhalt: Der Zeichner und Verfasser, sich selbst auf dem 2. Titelblatt als „Familienvater aus Amerika“ vorstellend, führt die 21 aufgenommenen Buchstaben des deutschen Alfabets (J, Q, V, X u. Y sind ausgelassen) mit szenischen Bildern ein, in deren Mittelpunkt pro Buchstabe jeweils 2 Tiere stehen. Darunter schrieb er jeweils kurze Merksprüche, die teils auch fabelartigen oder allegorischen Charakter haben, z.B. zum Buchstaben L: „Das Lamm ist sanft und sehr geduldig, Der Leu macht sich des Mordes schuldig.“ Den Buchstaben M, N und O sind in falscher Reihenfolge Tiere, deren Bezeichnungen mit N, O und M beginnen, zugeordnet.

Erhaltung: Einige Stellen durch dickeren Tuschauftrag auf die Hinterseite durchscheinend, Papier etwas gebräunt, sonst sehr gut erhalten.

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Weight 1 kg