Eduard Fuchs’ »Sittengeschichte« in der Liebhaberausgabe von nur 100 Exemplaren

Eduard FUCHS: Illustrierte Sittengeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 3 Bände. Mit insgesamt 1546 teils farbigen und ganzseitigen Illustrationen. München: o. J. [1909-1912].

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FUCHS, Eduard: Illustrierte Sittengeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 3 Bände. [Renaissance. Die Galante Zeit. Das bürgerliche Zeitalter.] Mit insgesamt 1546, teils farbigen Illustrationen nach Gemälden und Zeichnungen, Kupferstichen, Holzschnitten etc., wovon 187, teils gefalteten Beilagen und 1359 Textabbildungen, darunter zahlreiche ganzseitige. München: Albert Langen (Hesse & Becker, Leipzig) o. J. [1909-1912]. 4°. [Nn. S. I-IV (Titelei u. Kolophon)], n. S. V-X, (Vorwort, Inhalt, Abb.verz.), [nn. 4 S.], n. S. 1-500; [Nn. S. I-IV (Titelei u. Kolophon)], n. S. V-X, (Vorwort, Inhalt, Abb.verz.), [nn. 4 S.], n. S. 1-484; [Nn. S. I-IV (Titelei u. Kolophon)], n. S. V-X, (Vorwort, Inhalt, Abb.verz.), [nn. 4 S.], n. S. 1-496. Originale Rauhlederbände mit dekorativer Blindprägung nach floralen und ornamentalen Motiven auf Deckeln und Rücken, ebenfalls blindgeprägten Rückentiteln, Vorsatzpapieren mit mehrfarbigen Mustern, Lesezeichenbändern, sowie Kopfgoldschnitt.

Gemischter Satz mit den Nrn. 44 (Bd. 2), Nr. 59 (Bd. 3) und 79 (Bd. 1) von nur 100 Exemplaren der Liebhaberausgabe dieses monumentalen, außerordentlich reich bebilderten kulturgeschichtlichen Werks, welches seinerzeit so populär war, dass es seinem Autor den Namen »Sittenfuchs« einbrachte.

Ausgabe: Die vorliegende Luxusausgabe wurde auf feinem Kunstdruckpapier abgezogen, handschriftlich im Kolophon mit schwarzer Tinte nummeriert, mit Kopfgoldschnitt versehen und von der Leipziger Buchbinderei E. A. Enders in elegantes Leder gebunden. Der Titel erschien in Leinen und Halbledervarianten in einer Gesamtauflage von 10.000 Exemplaren. 1912 legte man zu jedem der drei Bände auch Ergänzungsbande auf, die gleichfalls auch als Liebhaberausgaben in vergleichbarer Ausstattung und in einer Auflage von 200 Exemplaren erschienen. Die Ergänzungsbände wurden wohl aus Zensurgründen als „Privatdruck“ nur an registrierte Bezieher abgegeben, da sie im Gegensatz zum Hauptwerk pornografisches Material beinhalten. Im Netz werden alle drei Ergänzungsbände angeboten.

Erhaltung: Einbände stellenweise minimal berieben, Einband von Bd. 3 nachgedunkelt, Fußschnitt gering schmutzfleckig, sonst ausgezeichnet erhaltener Satz der selten vollständig angebotenen Vorzugsausgabe des Hauptwerks.

Literatur: Hayn/Gotendorf II, 475f.