Die Pflanzen Roms in teils großformatigen Kupferstichen, 1813 – 1815

Antonio SEBASTIANI: ROMANARUM PLANTARUM. 2 Bände. Mit 10 Kupfertafeln, 1 gestoch. Titelvign. u. e. Titelvign. im Holzschnitt. Rom: 1813 u. 1815.

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Antonio SEBASTIANI: ROMANARUM PLANTARUM. Fasciculus Primus. ROMANARUM PLANTARUM. Fasciculus alter. Accedis enumeratio plantarum sponte nascentium in ruderibus Amphitheatri Flavii. 2 Bände. Mit 10 Kupfertafeln, deren 8 gefaltet und wovon 5 doppelblattgroß, 1 gestoch. Titelvignette (Kolosseum, Bd. 2) und einer Titelvignette im Holzschnitt (Bd. 1) Rom: Typis de Romanis 1813 u. Paolo Salviucci & Figli 1815.

4° (23:17 cm [Bd. 1, mit Randbeschnitt], 27:20 cm [Bd. 2]). 14 Seiten, 4 Taf.; [1 nn. Bl. (Titelbl.)]; 81 [3] Seiten. Kupferstich und Buchdruck, im privaten zeitgenössischen Umschlag aus Steinmarmorpapier mit handschriftlichem Titeletikett (Bd. 1) bzw. im späteren Interimsumschlag mit gedrucktem Rückentitel.

Einzige Ausgabe dieses Werks über Pflanzen der Stadt Rom, mit teils großformatigen, von Francesco Rinaldi sauber gestochenen Pflanzenkupfern.

Autor, Inhalt: Antonio Sebastiani (1782-1821), war Professor der Botanik an der Universität von Rom, Primar des Spitals San Giovanni Laterano und wurde 1818 von Papst Pius VII., dem der 2. Band des Werks im Druck auch gewidmet ist, zum Direktor des Botanischen Gartens auf dem Hügel Gianicolo ernannt. Bemerkenswert ist, dass der 2. Band fast ausschließlich den in der und um die Ruine des Kolosseums wachsenden Pflanzen gewidmet ist, deren 261 (!) Sebastiani und sein Schüler Ernesto Mauri auflisten.

1818 ließen die beiden dann unter gemeinsamer Autorenschaft und dem Titel »Florae Romanae Prodromus […]“ eine Neuausgabe des Werks folgen, mit unverändertem Illustrationsteil zwar, jedoch mit einem wesentlich auf 350 Seiten erweiterten Text. 1820 erschien schließlich ein von Mauri allein verfasster Nachtrag betitelt »Romanarum plantarum centuria decimatertia«, mit zwei weiteren, ebenfalls von Rinaldi gestochenen Tafeln.

Erhaltung: Umschlag von Bd. 1 mit Fehlstellen an den Rändern, jener des 2. Bandes stellenweise leicht eingerissen, Bd. 2 an den Rändern mitunter etwas stock- und fingerfleckig, Tafel Nr. 6 des 2. Bandes lose,Vorderseite des Umschlags von Bd. 2 mit eingeklebtem Ausschnitt einer zuhörigen Titelaufnahme eines Antiquariatskatalogs; insgesamt gut erhalten.

Seltenheit: Vollständige Exemplarsätze mit beiden Teilen sind im Handel kaum zu finden, selbst die Einzelbände sind selten. APO und RBH notieren in den letzten über 30 Jahren lediglich 2 Auktionsergebnisse der kompletten Ausgabe.

Literatur: Nicht bei Nissen; Pritzel 8564; Stafleu-C. 11.579 u. 11.580.

Additional information

Weight 2 kg