Chinasilber und Alpaka von WMF im Historismus und Jugendstil, um 1905

[WMF]: CHINASILBER- UND ALPAKKA-WAREN [Besteck, Geschirr, Schalen, Vasen, Lampen, Einrichtungs- und Ziergegenstände, Figurinen etc.] Mund 300 Textabb. O.O. [Wien]: [ca. 1905].

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[WMF] WÜRTTEMBERGISCHE METALLWARENFABRIK, vormals A. Köhler & Co. Gesellschaft m. b. H.: CHINASILBER- UND ALPAKKA-WAREN [Besteck, Geschirr, Schalen, Vasen, Lampen, Einrichtungs- und Ziergegenstände, Figurinen etc.] Mit zweifarbiger, goldgehöhter Umschlagillustration in Farblithografie und rund 300 Textabbildungen von 227 Produkten oder Warengruppen im Holzstich und Autotypie nach Zeichnungen und Fotografien. O.O. [Wien]: o. Dr. [Selbstverlag] u. J. [ca. 1905].

8°. 68 Seiten; gefalt., beidseitig bedruckter Bogen. Chromolithografie, Holzstich, Autotypie und Buchdruck, in der originalen, mittels zweier Klammern gehefteten Broschur, diese mit illustriertem Umschlagtitel und Firmenstempel.

Durchgehend illustrierter Musterkatalog mit Preisen der Wiener Niederlage von WMF, hier zusätzlich mit einem großformatigen, ebenfalls reich illustrierten Faltprospekt.

Inhalt: Der Katalog enthält eine umfassende Schau der bei WMF in dem heute noch an derselben Adresse bestehenden Wiener Geschäft um 1905 lagernden Bestecke, Geschirr, Schalen, Vasen, Lampen, vielerlei Einrichtungs- und Ziergegenstände, Accessoires, Toilett-Utensilien, Büroartikel, Figurinen u.v.m. aus Alpaka (auch „Neusilber“, eine feste, beständige Metalllegierung mit silberähnlichen Aussehen) und „Chinasilber“ (galvanisch versilbertes Neusilber). Die Artikel sind „nach Entwürfen hervorragender Künstler“ (Einleitung) meist im Stil des Historismus hergestellt, wobei auch gestalterische Elemente des Jugendstils (Art Nouveau, Art Déco) erkennbar sind, worauf auch die formidable Umschlaggestaltung nach dem Entwurf eines nicht genannten Künstlers hinweist.

Erhaltung: Umschlag stellenweise leicht stockfleckig, Klammern angerostet, die Ecken etwas aufgebogen, Papier etwas gebräunt, der beiliegende großformatige Prospekt mit Einrissen und Faltstellen, insgesamt gut erhalten.

Seltenheit: Kataloge und Preislisten von WMF aus der Jahrhundertwende sind sehr selten, zumal jene aus den Niederlassungen, die WMF seit den späten 1860er-Jahren (zuerst in Berlin) v.a. im deutschsprachigen Raum betrieb.

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