Andrees großer Atlas für Österreich-Ungarn, im sehr gut erhaltenen Originaleinband

ANDREE’S NEUER ALLGEMEINER UND ÖSTERREICHISCH-UNGARISCHER HANDATLAS in 147 Haupt- und 163 Nebenkarten. Wien: 1909.

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ANDREE’S NEUER ALLGEMEINER UND ÖSTERREICHISCH-UNGARISCHER HANDATLAS in 147 [mit Legenden (u. a. m. Maßstab, Jahr, Namen d. Zeichner u. Lithografen versehene] Haupt- und 163 Nebenkarten auf 223 Kartenseiten, nebst vollständigem alphabetischem Namenverzeichnis. Hg. v. A. Scobel. Zweite, verbesserte und bedeutend vermehrte Auflage. Wien: Perles (Geographische Anstalt Velhagen & Klasing, Leipzig) 1909.

Gr.-2° (45,4:31 cm). Originaler dunkelblauer Halblederband der K. u. k. Hofbuchbinderei Hermann Scheibe mit goldgeprägtem Titel, Verlagssignet und Wappen der Doppelmonarchie auf Vorderdeckel und Rücken, dortselbst und auf den Lederecken mit gold- und blindgeprägten floralen Ornamenten und Rahmen, sowie ornamentalen Vorsätzen.

Zweite Auflage dieser Spezialausgabe des Großen Andree, dem umfassendsten und erfolgreichsten Kartenwerk seiner Zeit.

Inhalt: Die in Kooperation mit dem Wiener Verlag Moritz Perles ab März 1903 in 40. Lieferungen erschienene Variantausgabe mit dem Schwerpunkt Österreich-Ungarn stellte nach der franz., engl., schwed. u. ital. die fünfte ausländische Version des »Allgemeinen Handatlasses« von Richard Andree dar. Sie basierte auf dessen 1898 erschienenen 4. Aufl., in die erstmals neuentwickelte Karten zur Erdkunde aufgenommen worden waren, „die den wissenschaftlichen Wert des Handatlasses beträchtlich erhöhten.“ Schon in der 1. Auflage des vorliegenden Atlas von 1904 waren zusätzlich 20 „neuentworfenen Karten der österreichischen und ungarischen Kronländer“ aufgenommen worden. Die hier angebotene 2. Auflage von 1909 ist wiederum um 21 Haupt- und und 32 Nebenkarten erweitert. 1913 erschien eine dritte Auflagen dieser Ausgabe.

Zustand: Einband an den Kapitale, Ecken und Kanten stellenweise leicht bestoßen, dortselbst und auf dem Hinterdeckel auch minimal berieben, einige Blätter ganz leicht fingerfleckig, der Schnitt mit geringen Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar mit Karten in frischen Farben; im derart gut erhaltenen Einband mit satter Goldprägung nicht häufig zu finden.

Literatur: Kretschmer/Dörflinger, Atlantes Austriaci, Bd. 1.2 (1995), S. 729-734; Meyer, Velhagen & Klasing, 1985, S. 183-191, Zit. S. 187.