Äußerst seltenes Herbarium in Buchform mit Salzburger Giftpflanzen, 1810

HECHENBERGER, Wolfgang: SALZBURGISCHE GIFTPFLANZEN. Mit gemeinnützlichen Anmerkungen und getrockneten natürlichen Pflanzen. Hefte 1, 3 und 4 (von 4). Mit 18 Specimen. Salzburg: Zaunrith 1810.

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HECHENBERGER, Wolfgang: SALZBURGISCHE GIFTPFLANZEN. Mit gemeinnützlichen Anmerkungen und getrockneten natürlichen Pflanzen. Zur Belehrung für Jedermann. Handschriftlich nummerierte Hefte 1, 3 und 4 (von 4). Mit 18 Specimen, wovon jedes im eigenen bedruckten Umschlag. Salzburg: Zaunrith 1810.

2° (32 x 22 cm). Lose Bögen in blauen Interims-Umschlägen, erstes und drittes Heft mit den Original-Bauchbinden.

Äußerst seltene, in Heftform mit gedruckten Erläuterungen herausgegebe Sammlung von Giftpflanzen.

Inhalt, Autor, Ausgabe: „Die vielen Unglücke mit giftigen Pflanzen, oder Kräutern, Wurzeln, und Beeren veranlaßten diese Sammlung natürlich getrockneter Giftpflanzen. Mit diesen Worten begründete der Autor Wolfgang Hechenberger (1170-1847) dieser Edition, Pfarrer aus dem Salzburgischen Straßwalchen, sein Vorhaben. Die auf den Umschlägen eingedruckten Texte in deutscher Sprache enthalten kurze Beschreibungen, Angaben zu Blütezeit, Standorten, schädlichen Wirkungen etc. – Bereits ab 1804 hatte Hechenberger »Salzburgische Giftpflanzen zum Gebrauch für Schulen und zur Belehrung für Jedermann; natürlich getrocknete Pflanzen in Dr. Hoppe's Manier« veröffentlicht. Laut einer Ankündigung im "Königlich baierischen Intelligenzblatt des Salzach-Kreises" erschien das vierte und letzte Heft im Dezember 1810.

Erhaltung: Unbeschnitten, teils etwas wasserrandig, angestaubt und knittrig, einige der lose eingelegten, teils montierten Pflanzen etwas brüchig.

Seltenheit: Von außerordentlicher Seltenheit, im KVK nur ein einziges Mal nachweisbar (St. Peter/Salzburg [Stiftsbibliothek].

Beigegeben: I. Tafel der deutschen Giftkräuter. Tabellarische Zusammenstellung und Beschreibung derjenigen vornehmsten giftigen, oder verdächtigen Pflanzen (…) Salzburg: Oberer 1804. Zweifach gefaltetes Blatt. 40 x 51 cm. Etwas stockfleckig. II. Privat zusammengestelltes Herbarium mit ca. 35 montierten Herba-Belegen auf 25 Bl. Um 1800. 21 x 16 cm. Wurmstichig, die Pflanzen teils nur noch in Rudimenten.

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Weight 4 kg